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Die Schuhpflege

 

Wer sich und seine Füße mit guten und handgefertigten Schuhen verwöhnt, sollte auch an Pflegemittel sowie an Schuhspannern nicht sparen.

 

Schuhe brauchen Pflege. Wer viel Geld dafür ausgegeben hat, sollte auch in ein Paar Schuhspanner - am besten aus Holz, weil Holz Feuchtigkeit aufnehmen kann -, farblich passende Schuhcremes und ein Lederfett für Nähte und Ledersohlen investieren. Schuhe aus echtem Leder sollten einen Tag lang getragen, danach 48 Stunden getrocknet und ausgelüftet werden. Wer den Prozeß beschleunigen möchte und seine Schuhe an die Heizung stellt, tut ihnen nichts Gutes: Das Leder leidet, wird hart und brüchig. Das gilt auch für nasse Schuhe, die man notfalls mit zerknülltem Zeitungspapier füllen kann. Die Oberflächen wischt man mit einem feuchten Tuch ab, Salzkränze vom Winter entfernt man mit warmem Wasser und neutraler Seife oder Essigwasser. Das Leder sanft abreiben: Die meisten Leder sind mit Deckfarben behandelt, die sich bei rauher Behandlung lösen können.

 

Wahre (Geh-)Faltenkiller sind Schuhspanner. Sie bringen die Schuhe wieder in Form und sollten verwendet werden, wenn ein Schuh länger nicht in Benutzung ist. Zum Aufbewahren etwa von Winterschuhen während der warmen Monate eignen sich Stoffbeutel oder Kartons, nicht aber Plastiktüten, weil die Schuhe darin schimmeln können.

 

Ratsam vor dem ersten Tragen ist ein möglichst umweltfreundliches Imprägnierspray. Anschließend brauchen Lederschuhe regelmäßig eine Pflege aus der Dose oder Tube. Die Cremes werden stets dünn auf dem Leder verteilt und anschließend poliert. Einzige Ausnahme: Rauh- und Veloersleder dürfen nicht eingefettet werden, weil die aufgerahten Fasern sonst verkleben. Dafür sind im Handel spezielle Bürsten erhältlich.