Diabetes und deren Auswirkungen

Definition:
Unter der Bezeichnung "Diabetes mellitus" werden Störungen des Zuckerstoffwechsels zusammengefasst, die zu einer dauerhaften Erhöhung der Glukosekonzentration im Blut (Hyperglykämie) führen.
Knochenschäden und Bindegewebeschädigungen:
- Ballen -Hohlfußstellung bei Neuropathie
- Untergang der kleinen Fußmuskeln
- vermehrter Zug der Wadenmuskulatur
- Steilstellung der Mittelfußknochen
- Tiefertreten der Mittelfußköpfchen II-IV
- Krallenstellung der Zehen
- Entkalkung der Knochensubstanz
- vermehrte Brüchigkeit der Knochen
- Zerstörung der Gelenkflächen und des Gelenkzusammenhaltes
- Entwicklung zum Charcot-Fuß
Der diabetische Fuß hat eine Vielzahl von Ursachen, die nicht immer alle gleichzeitig auftreten.
Allgemein könnte man folgende Ursachen Zusammenfassen:
- Schäden der Nerven, Blutgefäße, Knochen und des Bindegewebes
- Schäden von außen
Nervenstörungen:
- Muskelschwund (Ballenhohlfußbildung)
- Ausfall der sensiblen Nervenfasern
- Gefühlsstörung, Taubheit
- Schmerz als Warnsignal fehlt
- Temperaturempfinden gestört
- Tiefensensibilität gestört -Änderung des Gangbildes - kein Druckempfinden
- Ausfall der autonomen Nervenfasern
- Durchblutungsstörungen
- Schweißsekretion fehlt
Symptome:
Missempfindungen,
Kribbeln, Ameisenlaufen
Brennen, Stechen, Schmerz
Die Gefahr arterieller Durchblutungsstörungen insbesondere an den Füßen ist bei Diabetikern deutlich erhöht. Bei über 80% der Patienten, die 20 Jahre und länger an Diabetes erkrankt sind, treten arterielle Durchblutungsstörungen auf, die dann wiederum in 34% der Fälle zu einer arteriellen Verschlusskrankheit führen. Histologische Untersuchungen haben ergeben, das bei den diabetischen Verschlußarteriopathien die Grundsubstanz der Gefäß Innenhaut vermehrt mit Mukopolysacchariden beladen ist, also mit einem Bestandteil des Zuckerstoffwechsels. Typische klinische Befunde für eine diabetische Gefäßerkrankung der Füße sind Ruheschmerz mit kalten Füßen, vermehrte Rötung beim Herabhängen der Beine und Abblassen beim Anheben, verminderte bis fehlende Fußpulse, atrophische Hautveränderungen bis hin zur Ulzeration (Entwicklung eines Geschwürs), vermehrte Neigung zu Infekten und schließlich die Gangrän („Tote Fuß“). 
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